Mittwoch, 9. September 2015

Schreibübung Nummer 10 - Das Unaussprechliche aussprechen

Schreiben Sie über unaussprechliche Dinge.
"Etwas" zu besitzen, ist erstrebenswert. "Noch mehr" zu besitzen, ist gierig. Was ist der Unterschied zwischen "Etwas" und "Noch mehr"? "Etwas" ist höchstwahrscheinlich klein und bescheiden. "Noch mehr" ist sehr wahrscheinlich viel und zu viel.
Wann hält man sich zwischen "Etwas" und "Noch mehr" auf? Es könnnte "Doch was", "Gerade mal so eben" und unter Umständen "Zufrieden" sein. "Zufrieden" ist der Zustand, den alle haben wollen und den jeder haben kann.
Aber was ist nun so unaussprechlich?
"Geld einfach haben"

Samstag, 11. Juli 2015

Schreibübung Nummer 9 - Immerwiederkehrende Träume

Beschreiben Sie einen Ihrer immerwiederkehrenden Träume.
Ich träume immer wieder davon, eines Tages die Sparkasse zu betreten und eine freundliche Angestellte bietet mir einen Kaffee an. Eine weitere freundliche Angestellte massiert mir die Schultern, während ich mich an der Kasse anstelle. Als ich schließlich dran bin, hat man mir bereits die Kontoauszüge ausgedruckt und erklärt mir, dass es immer wieder eine Freude sei, meine Kontoauszüge zu lesen. Ich erröte leicht vor Stolz, was wiederum mit einem "Wollen Sie ein Stück Kuchen?" beantwortet wird. Ich nicke und man geleitet mich zu einem der Tische in einem der Besprechungsräume. Der Besprechungsraum ist dekoriert mit "Willkommen, liebe Kristin". Ich erröte ein zweites Mal angenehm, nehme Platz und zu der Musik von Bryan Adams genieße ich Kaffee und Kuchen.
Angenehm berauscht verlasse ich das Sparkassengebäude.

Dienstag, 2. Juni 2015

Schreibübung Nummer 8 - Wunschdenken

Schreiben Sie Ihre Wünsche auf.
Meistens wünscht man sich Sachen wie eine schöne Reise, ein neues Auto oder sogar ein eigenes Haus. Das ist, wenn man älter ist. Wenn man jünger ist, sind die Wünsche mehr solche wie "meine Eltern sollen sich nicht so oft streiten", "ich will, dass meine Eltern mich mehr liebhaben als meine doofe Schwester" oder "ich will beim Rennen unbedingt Erster sein".
Dann gibt es noch das hormonverseuchte Alter, da hat man dann Wünsche wie "mein Traummann soll aussehen wie Brad Pitt", "ich will mit meinem Freund diesen Sommer nach Griechenland" oder "ich will, dass der Typ neben meiner Freundin nur mit mir spricht".
Wunschdenken ändert sich. Aber wie sieht es aus, wenn man mal alt und klapprig ist? Was für ein Wunschdenken hat man dann? "Ich will, dass ich tanzen kann wie ein junger Gott?", "Ich will, dass ich eines Tages tot umfalle?" oder "Ich will, dass mein Hund neben mir begraben wird?"
Gibt es wirklich einen Zustand, der sich "wunschlos glücklich" nennt? Oder gibt es nicht immer einen Wunsch, der einem verwehrt bleibt?

Donnerstag, 28. Mai 2015

Schreibübung Nummer 7 - Lügen

Erfinden Sie Lügen.
In meinem Schloss leben fünf Putzfrauen, fünf Köchinnen und wir - wir sind auch fünf. Das Verhältnis ist extra so gewählt, damit keine Missverständnisse aufkommen. Natürlich gibt es jeden Mittag ein Fünf-Gänge-Menü.
Jeder von uns hat fünf Fahrräder, für jede Jahreszeit eines und eines für spezielle Anlässe. Das wäre zum Beispiel, wenn uns die Queen besucht. Sie kommt uns jedes Jahr am 5. Mai besuchen. Das ist Tradition.
Wir haben außerdem fünf Katzen und fünf Hunde. Die Katzen sehen alle gleich aus. Sie sind rot getigert. Zwei sind Kater, drei Katzen. Bei den Hunden haben wir uns für Retro-Möpse entschieden. Sie vertragen sich überhaupt nicht mit den Katzen, daher sind sie im Nordflügel des Schlosses und die Katzen im Südflügel untergebracht.
Wir fahren jeden Monat in den Urlaub, auch wenn es nur einmal ein Wochenende ist. Zuletzt waren wir am Pfingstwochenende in New York. Der Jetlag hat uns schon zu schaffen gemacht, aber das Shoppingerlebnis hat das alles wettgemacht. Das Tollste war, Barack Obama mitsamt seiner family hat uns beim Shoppen begleitet und er hat uns die Sehenswürdigkeiten von New York gezeigt. Wir sind dann mit einem Fesselballon nach Hause gereist. Das hat zwar ein wenig mehr als mit dem Flugzeug gedauert, aber dafür war die Aussicht schöner.