Schreiben Sie über unaussprechliche Dinge.
"Etwas" zu besitzen, ist erstrebenswert. "Noch mehr" zu besitzen, ist gierig. Was ist der Unterschied zwischen "Etwas" und "Noch mehr"? "Etwas" ist höchstwahrscheinlich klein und bescheiden. "Noch mehr" ist sehr wahrscheinlich viel und zu viel.
Wann hält man sich zwischen "Etwas" und "Noch mehr" auf? Es könnnte "Doch was", "Gerade mal so eben" und unter Umständen "Zufrieden" sein. "Zufrieden" ist der Zustand, den alle haben wollen und den jeder haben kann.
Aber was ist nun so unaussprechlich?
"Geld einfach haben"
Mittwoch, 9. September 2015
Samstag, 11. Juli 2015
Schreibübung Nummer 9 - Immerwiederkehrende Träume
Beschreiben Sie einen Ihrer immerwiederkehrenden Träume.
Ich träume immer wieder davon, eines Tages die Sparkasse zu betreten und eine freundliche Angestellte bietet mir einen Kaffee an. Eine weitere freundliche Angestellte massiert mir die Schultern, während ich mich an der Kasse anstelle. Als ich schließlich dran bin, hat man mir bereits die Kontoauszüge ausgedruckt und erklärt mir, dass es immer wieder eine Freude sei, meine Kontoauszüge zu lesen. Ich erröte leicht vor Stolz, was wiederum mit einem "Wollen Sie ein Stück Kuchen?" beantwortet wird. Ich nicke und man geleitet mich zu einem der Tische in einem der Besprechungsräume. Der Besprechungsraum ist dekoriert mit "Willkommen, liebe Kristin". Ich erröte ein zweites Mal angenehm, nehme Platz und zu der Musik von Bryan Adams genieße ich Kaffee und Kuchen.
Angenehm berauscht verlasse ich das Sparkassengebäude.
Ich träume immer wieder davon, eines Tages die Sparkasse zu betreten und eine freundliche Angestellte bietet mir einen Kaffee an. Eine weitere freundliche Angestellte massiert mir die Schultern, während ich mich an der Kasse anstelle. Als ich schließlich dran bin, hat man mir bereits die Kontoauszüge ausgedruckt und erklärt mir, dass es immer wieder eine Freude sei, meine Kontoauszüge zu lesen. Ich erröte leicht vor Stolz, was wiederum mit einem "Wollen Sie ein Stück Kuchen?" beantwortet wird. Ich nicke und man geleitet mich zu einem der Tische in einem der Besprechungsräume. Der Besprechungsraum ist dekoriert mit "Willkommen, liebe Kristin". Ich erröte ein zweites Mal angenehm, nehme Platz und zu der Musik von Bryan Adams genieße ich Kaffee und Kuchen.
Angenehm berauscht verlasse ich das Sparkassengebäude.
Labels:
Comedy,
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Dienstag, 2. Juni 2015
Schreibübung Nummer 8 - Wunschdenken
Schreiben Sie Ihre Wünsche auf.
Meistens wünscht man sich Sachen wie eine schöne Reise, ein neues Auto oder sogar ein eigenes Haus. Das ist, wenn man älter ist. Wenn man jünger ist, sind die Wünsche mehr solche wie "meine Eltern sollen sich nicht so oft streiten", "ich will, dass meine Eltern mich mehr liebhaben als meine doofe Schwester" oder "ich will beim Rennen unbedingt Erster sein".
Dann gibt es noch das hormonverseuchte Alter, da hat man dann Wünsche wie "mein Traummann soll aussehen wie Brad Pitt", "ich will mit meinem Freund diesen Sommer nach Griechenland" oder "ich will, dass der Typ neben meiner Freundin nur mit mir spricht".
Wunschdenken ändert sich. Aber wie sieht es aus, wenn man mal alt und klapprig ist? Was für ein Wunschdenken hat man dann? "Ich will, dass ich tanzen kann wie ein junger Gott?", "Ich will, dass ich eines Tages tot umfalle?" oder "Ich will, dass mein Hund neben mir begraben wird?"
Gibt es wirklich einen Zustand, der sich "wunschlos glücklich" nennt? Oder gibt es nicht immer einen Wunsch, der einem verwehrt bleibt?
Meistens wünscht man sich Sachen wie eine schöne Reise, ein neues Auto oder sogar ein eigenes Haus. Das ist, wenn man älter ist. Wenn man jünger ist, sind die Wünsche mehr solche wie "meine Eltern sollen sich nicht so oft streiten", "ich will, dass meine Eltern mich mehr liebhaben als meine doofe Schwester" oder "ich will beim Rennen unbedingt Erster sein".
Dann gibt es noch das hormonverseuchte Alter, da hat man dann Wünsche wie "mein Traummann soll aussehen wie Brad Pitt", "ich will mit meinem Freund diesen Sommer nach Griechenland" oder "ich will, dass der Typ neben meiner Freundin nur mit mir spricht".
Wunschdenken ändert sich. Aber wie sieht es aus, wenn man mal alt und klapprig ist? Was für ein Wunschdenken hat man dann? "Ich will, dass ich tanzen kann wie ein junger Gott?", "Ich will, dass ich eines Tages tot umfalle?" oder "Ich will, dass mein Hund neben mir begraben wird?"
Gibt es wirklich einen Zustand, der sich "wunschlos glücklich" nennt? Oder gibt es nicht immer einen Wunsch, der einem verwehrt bleibt?
Labels:
Comedy,
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Donnerstag, 28. Mai 2015
Schreibübung Nummer 7 - Lügen
Erfinden Sie Lügen.
In meinem Schloss leben fünf Putzfrauen, fünf Köchinnen und wir - wir sind auch fünf. Das Verhältnis ist extra so gewählt, damit keine Missverständnisse aufkommen. Natürlich gibt es jeden Mittag ein Fünf-Gänge-Menü.
Jeder von uns hat fünf Fahrräder, für jede Jahreszeit eines und eines für spezielle Anlässe. Das wäre zum Beispiel, wenn uns die Queen besucht. Sie kommt uns jedes Jahr am 5. Mai besuchen. Das ist Tradition.
Wir haben außerdem fünf Katzen und fünf Hunde. Die Katzen sehen alle gleich aus. Sie sind rot getigert. Zwei sind Kater, drei Katzen. Bei den Hunden haben wir uns für Retro-Möpse entschieden. Sie vertragen sich überhaupt nicht mit den Katzen, daher sind sie im Nordflügel des Schlosses und die Katzen im Südflügel untergebracht.
Wir fahren jeden Monat in den Urlaub, auch wenn es nur einmal ein Wochenende ist. Zuletzt waren wir am Pfingstwochenende in New York. Der Jetlag hat uns schon zu schaffen gemacht, aber das Shoppingerlebnis hat das alles wettgemacht. Das Tollste war, Barack Obama mitsamt seiner family hat uns beim Shoppen begleitet und er hat uns die Sehenswürdigkeiten von New York gezeigt. Wir sind dann mit einem Fesselballon nach Hause gereist. Das hat zwar ein wenig mehr als mit dem Flugzeug gedauert, aber dafür war die Aussicht schöner.
In meinem Schloss leben fünf Putzfrauen, fünf Köchinnen und wir - wir sind auch fünf. Das Verhältnis ist extra so gewählt, damit keine Missverständnisse aufkommen. Natürlich gibt es jeden Mittag ein Fünf-Gänge-Menü.
Jeder von uns hat fünf Fahrräder, für jede Jahreszeit eines und eines für spezielle Anlässe. Das wäre zum Beispiel, wenn uns die Queen besucht. Sie kommt uns jedes Jahr am 5. Mai besuchen. Das ist Tradition.
Wir haben außerdem fünf Katzen und fünf Hunde. Die Katzen sehen alle gleich aus. Sie sind rot getigert. Zwei sind Kater, drei Katzen. Bei den Hunden haben wir uns für Retro-Möpse entschieden. Sie vertragen sich überhaupt nicht mit den Katzen, daher sind sie im Nordflügel des Schlosses und die Katzen im Südflügel untergebracht.
Wir fahren jeden Monat in den Urlaub, auch wenn es nur einmal ein Wochenende ist. Zuletzt waren wir am Pfingstwochenende in New York. Der Jetlag hat uns schon zu schaffen gemacht, aber das Shoppingerlebnis hat das alles wettgemacht. Das Tollste war, Barack Obama mitsamt seiner family hat uns beim Shoppen begleitet und er hat uns die Sehenswürdigkeiten von New York gezeigt. Wir sind dann mit einem Fesselballon nach Hause gereist. Das hat zwar ein wenig mehr als mit dem Flugzeug gedauert, aber dafür war die Aussicht schöner.
Labels:
Comedy,
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Freitag, 22. Mai 2015
Schreibübung Nummer 6 - Das D-Wort
Schreiben Sie über Disziplin.
Wenn ich die Formulare für die Einkommenssteuererklärung ausfülle, brauche ich Disziplin.
Disziplin ist eine Art Kokosnuss. Wer sie hat, ist schwer zu knacken, jedenfalls vom Staat. Vielleicht auch von anderen Zeitgenossen. Aber vorsichtig muss man schon sein, Kokosnüsse haben die Eigenart manchen auf den Kopf zu fallen.
Wann stehe ich mir mit meiner Disziplin selbst im Weg? Dann, wenn ich nicht abschalten kann? Wenn ich vor lauter Disziplin nicht mehr entspannen kann?
Zur Disziplin gehört, ganz klarer Fall, auch das Kaffeetrinken. Ohne diese morgendliche Pflichtübung kommt mein Kreislauf gar nicht auf Hochtouren. Auch der Besuch eines Sportstudios kann ein Fall für Disziplin sein. Endorphine beeinflussen die Disziplin äußerst positiv.
Bei mir gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Blutdruck und Disziplin. Wenn der Blutdruck bei 90 rumkrebst, ist die Disziplin nicht mehr im sichtbaren Bereich. Ab 120 meldet sich die Disziplin: "Hallo, hier bin ich. Schon was vor?" Und so schnell kann ich gar nicht reagieren. Vor lauter Verlegenheit antworte ich dann: "Ne, warum?" Und zack hat mich die Disziplin erwischt. Es folgen Aktionen wie Küche aufräumen, bügeln, putzen und ähnliche von der Disziplin geliebten Tätigkeiten.
Wenn ich die Formulare für die Einkommenssteuererklärung ausfülle, brauche ich Disziplin.
Disziplin ist eine Art Kokosnuss. Wer sie hat, ist schwer zu knacken, jedenfalls vom Staat. Vielleicht auch von anderen Zeitgenossen. Aber vorsichtig muss man schon sein, Kokosnüsse haben die Eigenart manchen auf den Kopf zu fallen.
Wann stehe ich mir mit meiner Disziplin selbst im Weg? Dann, wenn ich nicht abschalten kann? Wenn ich vor lauter Disziplin nicht mehr entspannen kann?
Zur Disziplin gehört, ganz klarer Fall, auch das Kaffeetrinken. Ohne diese morgendliche Pflichtübung kommt mein Kreislauf gar nicht auf Hochtouren. Auch der Besuch eines Sportstudios kann ein Fall für Disziplin sein. Endorphine beeinflussen die Disziplin äußerst positiv.
Bei mir gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Blutdruck und Disziplin. Wenn der Blutdruck bei 90 rumkrebst, ist die Disziplin nicht mehr im sichtbaren Bereich. Ab 120 meldet sich die Disziplin: "Hallo, hier bin ich. Schon was vor?" Und so schnell kann ich gar nicht reagieren. Vor lauter Verlegenheit antworte ich dann: "Ne, warum?" Und zack hat mich die Disziplin erwischt. Es folgen Aktionen wie Küche aufräumen, bügeln, putzen und ähnliche von der Disziplin geliebten Tätigkeiten.
Labels:
Comedy,
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Mittwoch, 20. Mai 2015
Schreibübung Nummer 5: Bitte (nicht) berühren!
Schreiben Sie mit Ihrem Tastsinn. Erfühlen Sie eine Person oder einen Gegenstand oder ein Ereignis.
Es war ein watteweicher Sonntag im butterweichzarten Mai. Nichts deutete darauf hin, dass ein polyacrylkratziger Typ mir begegnen würde. Ich saß auf der saftigen Wiese, die fluffig wie ein Croissant war. Schon wieder musste ich mich mit meinem rechten Hinterlauf am Kopf kratzen. Flöhe hatten es sich in meinem struppigen und rastazöpfenähnlichen schwarzen Fell bequem gemacht. Ich wartete auf den maifrischen Postboten. Nein, ich habe im Gegensatz zu vielen meiner wuschelig-streichelzarten Artgenossen nichts gegen maifrische Postboten. Unser maifrischer Postbote hat sogar knackig-rauhe Leckerlies für mich, jedes Mal. Da, endlich bog er mit seinem großen, gelben Fahrrad aus kaltem Stahl um die Ecke. Ich stand auf, hinterließ einen Sitzabdruck im Gras und trottete auf ihn zu.
Da kam mir dieser polyacrylkratzige Typ dazwischen. So ein kleiner, grauer Hund, gerade mal so groß wie ein knautschiges Meerschweinchen. Er war neu im Viertel. Mit seinem Kleinhundcharme wickelte er den nichtsahnenden Postboten um seine klitzekleinen, plüschigen Tatzen. Um auch wirklich eher Leckerlies zu bekommen, hüpfte er immer wieder hoch, als wäre er auf einem Trampolin.
Ich nahm mir vor, morgen würde sich das ändern. Morgen würde ich wieder als erster die Leckerlies bekommen. Ich bin schließlich hier der Boss vom Viertel. Heute drücke ich ein Auge zu, aber nur heute.
Es war ein watteweicher Sonntag im butterweichzarten Mai. Nichts deutete darauf hin, dass ein polyacrylkratziger Typ mir begegnen würde. Ich saß auf der saftigen Wiese, die fluffig wie ein Croissant war. Schon wieder musste ich mich mit meinem rechten Hinterlauf am Kopf kratzen. Flöhe hatten es sich in meinem struppigen und rastazöpfenähnlichen schwarzen Fell bequem gemacht. Ich wartete auf den maifrischen Postboten. Nein, ich habe im Gegensatz zu vielen meiner wuschelig-streichelzarten Artgenossen nichts gegen maifrische Postboten. Unser maifrischer Postbote hat sogar knackig-rauhe Leckerlies für mich, jedes Mal. Da, endlich bog er mit seinem großen, gelben Fahrrad aus kaltem Stahl um die Ecke. Ich stand auf, hinterließ einen Sitzabdruck im Gras und trottete auf ihn zu.
Da kam mir dieser polyacrylkratzige Typ dazwischen. So ein kleiner, grauer Hund, gerade mal so groß wie ein knautschiges Meerschweinchen. Er war neu im Viertel. Mit seinem Kleinhundcharme wickelte er den nichtsahnenden Postboten um seine klitzekleinen, plüschigen Tatzen. Um auch wirklich eher Leckerlies zu bekommen, hüpfte er immer wieder hoch, als wäre er auf einem Trampolin.
Ich nahm mir vor, morgen würde sich das ändern. Morgen würde ich wieder als erster die Leckerlies bekommen. Ich bin schließlich hier der Boss vom Viertel. Heute drücke ich ein Auge zu, aber nur heute.
Labels:
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Samstag, 16. Mai 2015
Cinderello - ein Gedicht
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie zart und vorsichtig Du die Gläser und die Teller anfasst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du das formvollendete Bügeleisen über die zerknitterte Baumwolle gleiten lässt
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du das widerspenstige Gemüse liebevoll klein hackst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du den müden Kindern eine Geschichte vorspielst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du den röhrenden Staubsauger durch die Gegend schwenkst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wenn Du die Spülmaschine ausgeräumt hast.
Du bist mein Cinderello
Ich hasse es, wenn Du streikst.
Ich liebe es, wie zart und vorsichtig Du die Gläser und die Teller anfasst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du das formvollendete Bügeleisen über die zerknitterte Baumwolle gleiten lässt
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du das widerspenstige Gemüse liebevoll klein hackst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du den müden Kindern eine Geschichte vorspielst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wie Du den röhrenden Staubsauger durch die Gegend schwenkst
Du bist mein Cinderello
Ich liebe es, wenn Du die Spülmaschine ausgeräumt hast.
Du bist mein Cinderello
Ich hasse es, wenn Du streikst.
Samstag, 8. November 2014
Schreibübung Nummer 4: Hören Sie genau zu!
Verfassen Sie einen Dialog, in dem der Sprechrhythmus den Gegenstand der Unterhaltung unterstreicht.
Personalchef: "Und wieso haben Sie sich für diese Stelle beworben?"
Bewerber: "Ich mache diesen Spagat, weil ich bin ein Mann der Tat."
Personalchef: "Könnten Sie sich etwas genauer ausdrücken? Sie haben sich als Bürokaufmann beworben. Warum?"
Bewerber: "Im Büro bin ich lieber als auf'm Klo. Im Bett ist es auch ganz nett, aber das Büro ist mein Leben, danach will ich streben."
Personalchef: "Wieso sollten wir Sie gerade nehmen?"
Bewerber: "Ich bin ein Held, so wie er jedem gefällt."
Personalchef: "Ich bin noch nicht überzeugt."
Bewerber: "Büro ist mein Ding, da hab ich den Swing. Die Formulare sind schnell ausgefüllt, die Untergebenen angebrüllt. Ich liebe den Talk, danach einen walk."
Personalchef: "Vielleicht sollten Sie es doch woanders probieren."
Bewerber: "Ich bin der Richtige, ganz klar, ich gebe Ihnen 100 in bar."
Personalchef: "Okay."
Personalchef: "Und wieso haben Sie sich für diese Stelle beworben?"
Bewerber: "Ich mache diesen Spagat, weil ich bin ein Mann der Tat."
Personalchef: "Könnten Sie sich etwas genauer ausdrücken? Sie haben sich als Bürokaufmann beworben. Warum?"
Bewerber: "Im Büro bin ich lieber als auf'm Klo. Im Bett ist es auch ganz nett, aber das Büro ist mein Leben, danach will ich streben."
Personalchef: "Wieso sollten wir Sie gerade nehmen?"
Bewerber: "Ich bin ein Held, so wie er jedem gefällt."
Personalchef: "Ich bin noch nicht überzeugt."
Bewerber: "Büro ist mein Ding, da hab ich den Swing. Die Formulare sind schnell ausgefüllt, die Untergebenen angebrüllt. Ich liebe den Talk, danach einen walk."
Personalchef: "Vielleicht sollten Sie es doch woanders probieren."
Bewerber: "Ich bin der Richtige, ganz klar, ich gebe Ihnen 100 in bar."
Personalchef: "Okay."
Labels:
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Dienstag, 5. August 2014
Schreibübung Nummer 3: Geschmack
Aufgabe: Schreiben Sie über Geschmack, ohne sich auf Lebensmittel und Mahlzeiten zu beziehen.
Langsam ließ sie den Bissen auf der Zunge zergehen. Er schmeckte nach Sonne, frischer Luft und Freiheit. Sie wusste, nichts auf dieser Welt würde sie darin hindern, ihm jetzt zu sagen, dass er der beste Koch aller Zeiten sei. Und nichts würde sie daran hindern, ihm ihr Geheimnis anzuvertrauen. Die Zeit war reif.
Langsam ließ sie den Bissen auf der Zunge zergehen. Er schmeckte nach Sonne, frischer Luft und Freiheit. Sie wusste, nichts auf dieser Welt würde sie darin hindern, ihm jetzt zu sagen, dass er der beste Koch aller Zeiten sei. Und nichts würde sie daran hindern, ihm ihr Geheimnis anzuvertrauen. Die Zeit war reif.
Labels:
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Samstag, 2. August 2014
Schreibübung Nummer 2: Gerüche
Aufgabe: Beschreiben Sie Gerüche. Suchen Sie sich einen besonders starken Geruch, oder porträtieren Sie einen Ort oder eine Person allein durch ihren Geruchssinn. Filtern Sie alles, was Sie sehen, erleben oder empfinden, durch die Nase.
Wenn man die Küche betrat, lag oft ein zarter Duft von Rosen in der Luft. Das war die Kopfnote, als schmückendes Beiwerk roch es nach frischen Erbsen. In der Küche selbst vermischte sich ein Bouquet von salzigen Kartoffelkochwasser und gebratenem Hähnchenschnitzeln mit einer Vanillewolke. Aber nichts konnte mit dem Geruch von Freitag mithalten. Freitags gab es Fisch in allen Variationen, als säuerlichen Matjes mit Zwiebelringen, gebraten als paniertes Zanderfilet oder frisch aus dem Backofen als Seelachsauflauf mit würzigen Kräutern.
Und es war ein Freitag, als Leas Mutter von ihrem Ausflug einfach nicht zurück kehrte.
Wenn man die Küche betrat, lag oft ein zarter Duft von Rosen in der Luft. Das war die Kopfnote, als schmückendes Beiwerk roch es nach frischen Erbsen. In der Küche selbst vermischte sich ein Bouquet von salzigen Kartoffelkochwasser und gebratenem Hähnchenschnitzeln mit einer Vanillewolke. Aber nichts konnte mit dem Geruch von Freitag mithalten. Freitags gab es Fisch in allen Variationen, als säuerlichen Matjes mit Zwiebelringen, gebraten als paniertes Zanderfilet oder frisch aus dem Backofen als Seelachsauflauf mit würzigen Kräutern.
Und es war ein Freitag, als Leas Mutter von ihrem Ausflug einfach nicht zurück kehrte.
Labels:
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Freitag, 1. August 2014
Schreibübung Nummer 1: Kritische Stimme
Aufgabe: Geben Sie Ihrer kritischen Stimme Gestalt. Machen Sie aus dem Zensor eine Figur. Welches Geschlecht hat sie? Wie sieht sie aus? Wie riecht sie? Welche Schriftsteller mag sie, welche nicht?
Hugo ist der kritischste aller kritischsten Kritiker, die es weltweit gibt. Er riecht nach Autorenschweiß, der eine Mischung aus Meeressalz und Veilchenduft ist. Er hat weiße, wellige, schulterlange Haare, mit denen er selbstverliebt oft spielt. Er ist so groß wie eine Kaffeetasse, zum Glück, weil er sonst noch mehr nerven würde.
Hugo mag Michael Ende, Sommerset Maugham. Hugo hat eine große Abneigung gegen Krimis, obwohl er früher viel davon gelesen hat. Anscheinend ist er lesemüde, was die Krimis angeht.
In seiner Höhle, Hugo wohnt in einer 1-Kobold-Höhle aus Lehm, hat er ein rotes Kästchen, in dem sich rote Fäden befinden. Er hat sie alle gesammelt, um mich zu ärgern, sämtliche rote Fäden, die mir abhanden gekommen sind, findet man in Hugos Kästchen. So einer ist er. Man muss ganz schön aufpassen, wenn er sich wieder auf die Lauer legt. Er hat eine Vorliebe für bordeauxrote Fäden.
Hugo ist der kritischste aller kritischsten Kritiker, die es weltweit gibt. Er riecht nach Autorenschweiß, der eine Mischung aus Meeressalz und Veilchenduft ist. Er hat weiße, wellige, schulterlange Haare, mit denen er selbstverliebt oft spielt. Er ist so groß wie eine Kaffeetasse, zum Glück, weil er sonst noch mehr nerven würde.
Hugo mag Michael Ende, Sommerset Maugham. Hugo hat eine große Abneigung gegen Krimis, obwohl er früher viel davon gelesen hat. Anscheinend ist er lesemüde, was die Krimis angeht.
In seiner Höhle, Hugo wohnt in einer 1-Kobold-Höhle aus Lehm, hat er ein rotes Kästchen, in dem sich rote Fäden befinden. Er hat sie alle gesammelt, um mich zu ärgern, sämtliche rote Fäden, die mir abhanden gekommen sind, findet man in Hugos Kästchen. So einer ist er. Man muss ganz schön aufpassen, wenn er sich wieder auf die Lauer legt. Er hat eine Vorliebe für bordeauxrote Fäden.
Labels:
Kurzgeschichte,
Schreibübung
Mittwoch, 3. Juli 2013
Bei minus 17 Grad
In zahlreichen Zeitschriften liest man heutzutage von überforderten Müttern. Egal, ob man in Zeitschriften im Wartezimmer beim Kieferorthopäden blättert oder bei der Zahnärztin oder auf die soeben bestellte Pizza wartet. Die Zeitschriften sind voll davon, aber nicht nur Mütter können überfordert sein.
Es stimmt, ich sitze viel rum, vielleicht ein bisschen zu viel. Wovon ich träume? Von einem Kuss, von einem leidenschaftlichen Kuss mit viel Honigsüße. Das ist lächerlich? Das finde ich überhaupt nicht. Ich bin froh, dass ich noch Träume habe. Denn, was ich durchmache, geht auf keine Kuhhaut. Ja, ich stehe auf tierische Ausdrücke, aber dazu später.
Heute ist ein Dienstag. Dienstage sind prinzipiell meine Glückstage, das habe ich mir so ausgedacht. Ja, ich bin erfinderisch. Meine Fantasie ist lebhaft. Zum Glück, sagt meine Oma. Naja, die muss es wissen. Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen. Oh, Mann, ich schweife ab. Die Story erzähle ich ein anderes Mal.
Also die Geschichte, die ich heute erzähle, beginnt gerade eben - an einem Dienstag, genauer gesagt an einem Dienstagvormittag. Ich sitze im Hyde Park auf einer Bank und beobachte neidisch die Pärchen, die an mir vorüberziehen. Es ist Januar und ganz schön kalt. Zum Glück habe ich meinen dicken Wollpulli an, den hat mir meine Oma passsend gestrickt. Es ist so kalt, dass mein Atem weiße Wolken in der Luft hinterlässt. Warum ich hier im Hyde Park sitze, auf einer kalten Parkbank? Also, das hat den Grund, dass ich auf jemanden warte, den ich knutschen kann. Das ist aber wahr. Was würden Sie denn machen, wenn Sie der Froschkönig wären? Zuhause fernsehen? Sehen Sie, im Park rumsitzen und warten, bis jemand kommt, der sie knutschen will. Ich träume schon so lange davon. Übrigens, Oma hat sich mit ihrem neuesten Strick-Kunstwerk sehr viel Mühe gemacht. Es wird langsam Zeit, dass ich unter Dach und Fach komme, hat sie gesagt. Die Bombe tickt sozusagen. Ein Froschkönig, der in die Jahre gekommen ist, muss schauen, dass sich endlich jemand überwinden kann, ihn zu knutschen. Das ist nicht einfach, wenn man 50 ist und einen schon die ersten Zipperlein plagen. Ich bin nun Froschkönig in der siebten Generation. Unsere adlige Linie hat Tradition in England, so wie die Royals in London. Also, bevor William sich die Kate geschnappt hatte, habe ich es bei ihr probiert. Aber William ist einfach, sagen wir mal, schneller gewesen. Außerdem hatte er den Vorteil, schon ein Mensch zu sein. Und ich will ja Mensch werden.
Mit einem geübten Hüpfer schwinge ich mich auf die Lehne der Parkbank, um Überblick zu bekommen. Singlefrauen ziehen an mir vorbei. Eine ist brünett, die andere blond. Ich schürze die Lippen, aber nichts passiert. Sie übersehen mich. Überblick zu haben ist wichtig, sagt meine Oma, vor allem, wenn man so klein ist wie ich. Ich bin nur zehn Zentimeter hoch. Okay, wenn ich mich strecke sind es 35 Zentimeter. Aber zehn Zentimeter Sitzhöhe ist nicht viel, um aufzufallen. Wenn ich doch wenigstens reden könnte. Ich kann nur quaken. Sobald eine Singlefrau auftaucht, quake ich. Eine verdreht die Augen, die andere lächelt und eine dritte lacht mich aus. Es ist bitter, ein Froschkönig zu sein.
Doch halt, einem Wesen bin ich aufgefallen. Ein Eichhörnchen. Ausgerechnet ein Eichhörnchen stürmt auf mich zu. He, stopp, ich will doch nicht zum Eichhörnchen werden. Also, hüpfe ich schnellstens von der Lehne runter und fliehe in weiten Sprüngen, doch das Eichhörnchen ist schnell. Schließlich holt es mich ein. Es weiß sofort, was los ist. Es legt keck seinen Kopf in den Nacken. „Na, biste immer noch ein Frosch?“ Na, toll, voll in die Wunde rein. Ich quake schüchtern ein „Ja“. Es kichert. „Ich hätte da eine Idee.“ Es kommt immer näher und spitzt die Lippen. Ich hüpfe spontan drei Hüpfer nach hinten, bis ich die Gitterstäbe von einem Zaun spüre. Mein Herz pocht mir bis zu meinem Hals. Das Eichhörnchen pirscht sich an mich ran. Seine scharfen Nagezähne blitzen. Ich bin starr vor Schreck. Was würde Oma sagen, wenn ich als Eichhörnchen nach Hause kommen würde? Das Eichhörnchen lächelt. „Ich bin auch ein Mädchen, kleiner Frosch.“ Mir klebt meine Zunge am Gaumen und ich zittere am ganzen Froschleib.
Und dann sehe ich die Borsten von einem Besen. Der Parkwächter hat die Szene beobachtet. Ein Stein fällt mir vom Herzen. Der Parkwächter fegt das Eichhörnchen einfach weg. Und dann streckt er seine Hand nach mir aus, so, dass ich darauf hüpfen kann. Er lacht, als er meinen schicken Wollpulli sieht. Sieht man halt nicht alle Tage. Vor allem dieses freche Muster von meiner Oma. „Kiss me“ hatte sie mir eingestrickt. Das ist doch lieb von ihr, oder?
Oh, nein, was macht der Parkwächter? So schnell kann ich gar nicht schauen. Er spitzt ultraschnell die Lippen und gibt mir den fettesten Knutscher aller Zeiten und zwar ein leidenschaftlicher Kuss mit Honigsüße. Oh, nein. Ich wollte doch eine Menschin zum Knutschen.
Es macht „PUFF“ und „PENG“ und dann stehe ich vor dem Parkwächter. He, so schlecht sieht er gar nicht aus. So ein bisschen wie George Michael. Naja, was soll's. Drei-Tage-Bar, sanfte rehbraune Augen. Außerdem hat er mich vor dem Eichhörnchen gerettet.
Zum Glück hat mein Pulli bei der Vergrößerung mitgemacht. Aber ich habe nichts außer dem Pulli an und das mitten im Januar im Hyde Park.
Wie soll das nur enden? Ich bin ein soeben gewordener Mensch oder ein überforderter Froschkönig bei minus 16 Grad. Der Parkwächter ist schon schnuckelig, na denn.
Es stimmt, ich sitze viel rum, vielleicht ein bisschen zu viel. Wovon ich träume? Von einem Kuss, von einem leidenschaftlichen Kuss mit viel Honigsüße. Das ist lächerlich? Das finde ich überhaupt nicht. Ich bin froh, dass ich noch Träume habe. Denn, was ich durchmache, geht auf keine Kuhhaut. Ja, ich stehe auf tierische Ausdrücke, aber dazu später.
Heute ist ein Dienstag. Dienstage sind prinzipiell meine Glückstage, das habe ich mir so ausgedacht. Ja, ich bin erfinderisch. Meine Fantasie ist lebhaft. Zum Glück, sagt meine Oma. Naja, die muss es wissen. Ich bin bei meiner Oma aufgewachsen. Oh, Mann, ich schweife ab. Die Story erzähle ich ein anderes Mal.
Also die Geschichte, die ich heute erzähle, beginnt gerade eben - an einem Dienstag, genauer gesagt an einem Dienstagvormittag. Ich sitze im Hyde Park auf einer Bank und beobachte neidisch die Pärchen, die an mir vorüberziehen. Es ist Januar und ganz schön kalt. Zum Glück habe ich meinen dicken Wollpulli an, den hat mir meine Oma passsend gestrickt. Es ist so kalt, dass mein Atem weiße Wolken in der Luft hinterlässt. Warum ich hier im Hyde Park sitze, auf einer kalten Parkbank? Also, das hat den Grund, dass ich auf jemanden warte, den ich knutschen kann. Das ist aber wahr. Was würden Sie denn machen, wenn Sie der Froschkönig wären? Zuhause fernsehen? Sehen Sie, im Park rumsitzen und warten, bis jemand kommt, der sie knutschen will. Ich träume schon so lange davon. Übrigens, Oma hat sich mit ihrem neuesten Strick-Kunstwerk sehr viel Mühe gemacht. Es wird langsam Zeit, dass ich unter Dach und Fach komme, hat sie gesagt. Die Bombe tickt sozusagen. Ein Froschkönig, der in die Jahre gekommen ist, muss schauen, dass sich endlich jemand überwinden kann, ihn zu knutschen. Das ist nicht einfach, wenn man 50 ist und einen schon die ersten Zipperlein plagen. Ich bin nun Froschkönig in der siebten Generation. Unsere adlige Linie hat Tradition in England, so wie die Royals in London. Also, bevor William sich die Kate geschnappt hatte, habe ich es bei ihr probiert. Aber William ist einfach, sagen wir mal, schneller gewesen. Außerdem hatte er den Vorteil, schon ein Mensch zu sein. Und ich will ja Mensch werden.
Mit einem geübten Hüpfer schwinge ich mich auf die Lehne der Parkbank, um Überblick zu bekommen. Singlefrauen ziehen an mir vorbei. Eine ist brünett, die andere blond. Ich schürze die Lippen, aber nichts passiert. Sie übersehen mich. Überblick zu haben ist wichtig, sagt meine Oma, vor allem, wenn man so klein ist wie ich. Ich bin nur zehn Zentimeter hoch. Okay, wenn ich mich strecke sind es 35 Zentimeter. Aber zehn Zentimeter Sitzhöhe ist nicht viel, um aufzufallen. Wenn ich doch wenigstens reden könnte. Ich kann nur quaken. Sobald eine Singlefrau auftaucht, quake ich. Eine verdreht die Augen, die andere lächelt und eine dritte lacht mich aus. Es ist bitter, ein Froschkönig zu sein.
Doch halt, einem Wesen bin ich aufgefallen. Ein Eichhörnchen. Ausgerechnet ein Eichhörnchen stürmt auf mich zu. He, stopp, ich will doch nicht zum Eichhörnchen werden. Also, hüpfe ich schnellstens von der Lehne runter und fliehe in weiten Sprüngen, doch das Eichhörnchen ist schnell. Schließlich holt es mich ein. Es weiß sofort, was los ist. Es legt keck seinen Kopf in den Nacken. „Na, biste immer noch ein Frosch?“ Na, toll, voll in die Wunde rein. Ich quake schüchtern ein „Ja“. Es kichert. „Ich hätte da eine Idee.“ Es kommt immer näher und spitzt die Lippen. Ich hüpfe spontan drei Hüpfer nach hinten, bis ich die Gitterstäbe von einem Zaun spüre. Mein Herz pocht mir bis zu meinem Hals. Das Eichhörnchen pirscht sich an mich ran. Seine scharfen Nagezähne blitzen. Ich bin starr vor Schreck. Was würde Oma sagen, wenn ich als Eichhörnchen nach Hause kommen würde? Das Eichhörnchen lächelt. „Ich bin auch ein Mädchen, kleiner Frosch.“ Mir klebt meine Zunge am Gaumen und ich zittere am ganzen Froschleib.
Und dann sehe ich die Borsten von einem Besen. Der Parkwächter hat die Szene beobachtet. Ein Stein fällt mir vom Herzen. Der Parkwächter fegt das Eichhörnchen einfach weg. Und dann streckt er seine Hand nach mir aus, so, dass ich darauf hüpfen kann. Er lacht, als er meinen schicken Wollpulli sieht. Sieht man halt nicht alle Tage. Vor allem dieses freche Muster von meiner Oma. „Kiss me“ hatte sie mir eingestrickt. Das ist doch lieb von ihr, oder?
Oh, nein, was macht der Parkwächter? So schnell kann ich gar nicht schauen. Er spitzt ultraschnell die Lippen und gibt mir den fettesten Knutscher aller Zeiten und zwar ein leidenschaftlicher Kuss mit Honigsüße. Oh, nein. Ich wollte doch eine Menschin zum Knutschen.
Es macht „PUFF“ und „PENG“ und dann stehe ich vor dem Parkwächter. He, so schlecht sieht er gar nicht aus. So ein bisschen wie George Michael. Naja, was soll's. Drei-Tage-Bar, sanfte rehbraune Augen. Außerdem hat er mich vor dem Eichhörnchen gerettet.
Zum Glück hat mein Pulli bei der Vergrößerung mitgemacht. Aber ich habe nichts außer dem Pulli an und das mitten im Januar im Hyde Park.
Wie soll das nur enden? Ich bin ein soeben gewordener Mensch oder ein überforderter Froschkönig bei minus 16 Grad. Der Parkwächter ist schon schnuckelig, na denn.
Labels:
kostenloses eBook,
Kurzgeschichte
Abonnieren
Posts (Atom)